Juhu! Exotische Linux-Applikationen

Viele Menschen schrecken vor einem Umstieg auf Linux zurück, weil Sie oft nicht ihre gewohnten Programme nutzen können und Alternativen entweder nicht bekannt oder unzufrieden stellend sind. Ich bin vor etwa 1,5 Jahren auf Ubuntu umgestiegen. Inzwischen nutze ich zu 99 % Linux. Inzwischen habe ich für fast alle Tätigkeiten ein Programm gefunden, aber seit gestern bin ich wieder ein ganzes Stück schlauer geworden.

Das Ergebnis einer genialen Blog-Parade sind 36 exotische Linux-Applikationen aus verschiedenen Bereichen. Viele Programme sind mir neu, einige kenne ich bereits und andere nutze ich schon. Besonders der simple, aber sinnvoll konfigurierbare Image Viewer Geeqie gefällt mir. Eigentlich habe ich genau so etwas gesucht, denn mit 2-3 Einstellungen kann ich mir meine Bilder so anschauen, wie ich möchte. Geany nutze ich schon länger für PHP, HTML, CSS und auch Unison ist bei mir täglich zwecks Backup und Datensynchronisation im Einsatz. Da ich kein allzu künstlerisches Auge habe, hilft der Farbwähler Agave mir die richtigen Farben zu finden, praktisch. Im Moment schaue ich mir LabPlot an, bisher sehen meine Diagramme ganz anschaubar aus.

Sowohl erfahrene Benutzer als auch Linux Neulinge sollten auf jeden Fall einen Blick auf die Applikationen werfen, vielleicht ist ja das eine oder andere dabei.

mfg
Finn

PS: Ich bin nicht drum herum gekommen sl auszuprobieren…

AMD K10 Temperatur mit lm_sensors

In meinem Desktop Rechner läuft ein AMD Athlon X2 7750 “Kuma” Black Edition mit 2 x 2.7 GHz. Weil ich diesen Übertakten wollte, ist es sinnvoll, die CPU Temperatur im Auge zu behalten. Leider lieferte mir LM-Sensors keine Temperatur zum Prozessor, der zwar erkannt wird, für den es aber noch keinen Treiber gibt.

Allerdings habe ich hier einen Patch gefunden, mit dem ich die Temperatur meines K10 nun auslesen kann. Ladet euch dazu das Makefile und den Source Code herunter:

Makefile

k10temp.c

build-essential muss installiert sein:

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sudo apt-get install build-essential

Kompilieren:

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make -C /lib/modules/$(uname -r)/build M=$(pwd) modules

Kopieren:

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cp k10temp.ko /lib/modules/$(uname -r)/kernel/drivers/hwmon

Modul laden:

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sudo depmod && sudo modprobe k10temp

Nach einem Neustart sollte die Temperatur angezeigt werden können. Um sie etwas besser im Auge behalten zu können, kann man noch das GNOME Sensors-Applet installieren:

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sudo apt-get install sensors-applet

Ich habe öfter von falschen Temperaturanzeigen bei K10 Prozessoren gelesen, bei mir scheinen die Angaben aber zu stimmen. Etwa 40 °C im Idle und etwa bis zu 60 ° C unter Volllast scheinen mit dem Box Kühler realistisch. Ich werde mir demnächst wohl einen besseren Kühler zulegen…

mfg
Finn

Open Source in Flensburg

Mit einem Cheeseburger in der einen und einem Milchshake in der anderen Hand fuhr ich neulichs durch Flensburg, als mir ein seltsames Werbeplakat ins Auge gefallen ist. Im Juni findet in Flensburg eine Linux und Open Source Veranstaltung statt. Ich glaube ich habe zum ersten Mal die Worte “Linux” und “Open Source” auf Flensburgs Straßen gelesen.

Auf www.cblos.de kann man alle Informationen zu der CrossBorder Linux OpenSource Veranstaltung finden. Sie findet man 12. und 13. Juni im Technologiezentrum in Flensburg statt. Der erste Tag ist dem kommerziellen Einsatz von Open Source Software gewidmet, für mich eher uninteressant, der zweite Tag ist ist der Linux Community gewidmet.

Wenn mir nichts dazwischen kommt, werde ich am 13. Juni die CBLOS besuchen, mir ein paar Vorträge anhören und mal schauen, ob ich auf der Computer Börse vielleicht ein bisschen Hardware abstauben kann. Zum Glück ist Flensburg für mich quasi um die Ecke.

mfg
Finn

Only root can mount…

Diese Fehlermeldung oder zumindest so ähnlich habe ich vorhin nach einem Neustart bekommen, nachdem ich bei meinem Ubuntu 8.04 Hardy Heron ein Update gemacht habe.

Eigentlich soll die Partition /dev/sda5 beim Systemstart gemountet werden, so habe ich es zumindest in meiner /etc/fstab stehen und bis zum Update klappte dies auch wunderbar.
/dev/sda5 soll bei mir eigentlich auf /media/Volume gemountet werden, aber der Volume Ordner war nicht mehr vorhanden.

Also habe ich ihn erneut angelegt, das geht z.B. mit

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<div class="codebox_content">sudo mkdir /media/Volume

oder man startet Nautilus als root (mitunter ganz praktisch) und legt ihn dort neu an:

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</div>
<div class="codebox_content">sudo nautilus</div>
<div class="codebox_content">

Dann die Partition mounten, als root:

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</div>
<div class="codebox_content">sudo mount /dev/sda5 /media/Volume</div>
<div class="codebox_content">

Das funktionierte schon einmal und erfreulicherweise wird die Partition jetzt auch wieder beim Systemstart gemountet.

Inwiefern das nun mit dem Update zusammenhing oder nicht, weiß ich nicht genau, aber kann ja sein. Keine Ahnung ;-)

mfg
Finn