Thunderbird Bilder automatisch verkleinern lassen

Dank Digitalkameras, die mit Megapixeln nur so um sich werfen, sind Bilder heutzutage gerne mal ein paar Megabyte groß. Der Freemail Anbieter web.de ist im Vergleich zu anderen Anbietern noch etwas altertümlich und verweigert den Empang von E-Mails, die größer als 4 MB sind. Andere E-Mail Anbieter mögen da vielleicht etwas großzügiger sein, aber man tut Leuten mit einer langsamen Internetverbindung keinen Gefallen, wenn man mal eben ein paar Dutzend Megabyte Bilder per E-Mail verschickt.

Für Nutzer von Thunderbird gibt es da eine sehr praktische Erweiterung, nämlich Auto Resize Image.

Nachdem die Erweiterung installiert ist, braucht man sich um die E-Mail Größe keine Gedanken mehr machen, wenn man eben ein paar Bilder verschicken möchte. Die Erweiterung kann mit allen gängigen Dateiformaten umgehen und verkleinert eingefügte bzw. angehängte Bilder automatisch. Diese Größe lässt sich bei Bedarf auch einstellen.

Möchte man eine sehr große Menge an Bilder oder Dateien verschicken, bietet sich eher irgend eine Art Filehoster an. Die Dateien kann man in ein Archiv packen, mit Passwort versehen und dann auf Diensten wie Rapidshare & Co hochladen, die ja eigentlich für solche Zwecke gedacht waren. Ich persönlich verschicke möglichst selten E-Mails mit Anhang, ich nutze lieber ownCloud, da kann ich hochladen was ich will, mein Gegenüber kann ohne Wartezeiten und schnell herunterladen und alle sind zufrieden.

ownCloud wird mir immer sympathischer

Scheinbar gibt es ein großes interesse an dem Hosten einer eigenen Cloud, denn mein Artikel “Die eigene Cloud mit ownCloud” von Oktober 2011 ist laut Piwik bei Google scheinbar recht gut zu finden. Suchbegriffe, die ownCloud oder eigene Cloud enthalten, sind meistens in den Top 3.

Nun, inzwischen ist viel Zeit vergangen, ownCloud liegt schon länger in der Version 3 vor und Version 4 wird im April erscheinen. Die Android App ist noch in der Entwicklung und im Moment noch nicht wirklich gut zu gebrauchen, denn das interessanteste Feature, die Synchronisierung von Kontakten und Terminen, funktioniert (meines Wissens) noch nicht.

Bisher habe ich mit ownCloud eher herumgespielt, ein paar große Dateien in E-Mails verlinkt und hin und wieder eine aktuelle Entwicklerversion installiert. Nun habe ich ownCloud neu installiert (Version 3 final) und werde mit einem Update bis zur Version 4 warten, da ich nun angefangen habe, es produktiv einzusetzen. Meine Kontakte sind bereits importiert, der Kalender auch größtenteils.

Thunderbird Synchronisierung

Auf die Synchronisierung mit Android lege ich im Moment keinen großen Wert. Dafür funktioniert die Synchronisierung mit Thunderbird Kalender (durch das Add On Lightning einbaubar) wunderbar. Für die Kontaktsynchronisierung habe ich noch das Add On Inverse SOGo Connector installiert, welches auch gut zu funktionieren scheint.

Nun ja, ownCloud ist eigentlich keine echte Cloud und alles was damit möglich ist, war vorher auch bereits mit anderen Mitteln möglich. Ich sehe den großen Vorteil aber in dem hübschen Webinterface und in der einfachen Installation und Verwaltung. Wenn nun noch Apps für mobile Geräte vorhanden sind und funktionieren, kann der Siegeszug von ownCloud meiner Meinung nach beginnen.

Möchte man ownCloud per WebDAV in sein System einbinden, findet man auf der ownCloud Seite Anleitungen für alle gängigen Betriebssysteme.

Bei einigen Linux Distributionen scheint es aber hin und wieder Probleme zu geben.

Hochgeladene Dateien sind 0 Byte groß

Bei mir hat es geholfen, use_locks 0 in die Datei /etc/davfs2/davfs2.conf einzufügen. An anderer Stelle wird hingegen die Option if_match_bug 1 vorgeschlagen.

/sbin/mount.davfs: / is the home directory of user nobody. You can’t mount into another users home directory

In die eben erwähnte Konfigurationsdatei wird dann noch die Zeile ignore_home       nobody,dbus,avahi,usbmux eingefügt und dann sollte das mounten auch klappen.

Thunderbird empfängt WINMAIL.DAT

Vielleicht kennt der eine oder andere nicht-Outlook-Benutzer das Problem, dass man manchmal E-Mails mit einem seltsamen Anhäng erhält, nämlich einer kryptischen Datei namen WINMAIL.DAT

Das Problem ist nicht Thunderbird, sondern Microsoft Outlook, denn Microsoft hält sich mal wieder nicht in Standards nutzt eigene Kodierungen. Tolle Leistung!

Erst gestern habe ich das Problem wieder gesehen, zum Glück habe ich schnell einen entsprechenden Eintrag im Thunderbird Wiki gefunden und ein passenden Add-On für Thunderbird “LookOut”, welches die WINMAIL.DAT dekodiert und den Inhalt lesbar.

Ich verstehe zwar nicht, wie man Outlook benutzen kann, ohne Harakiri zu begehen, aber ich dachte ich schreibe das hier mal kurz nieder, da dies ja ein sehr häufiges Problem ist.

Mysteriöser Fehler in Enigmail/OpenPGP

Ich hatte bereits länger vor, mich mal mit verschlüsselten E-Mails und OpenPGP zu beschäftigen. Denn sichere Kommunikation und die Möglichkeit, seine Identität eindeutig nachweisen zu können, sind in diesem vom Internet regierten Zeitalter doch eher selten.

Die für den E-Mail Client Thunderbird passende Erweiterung Enigmail hatte ich sogar schon installiert, aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, einen Schlüssel zu erstellen. Das Erstellen des Schlüsselpaares verlief ohne Probleme, aber dann wollte ich auch gleich ein Widerrufszertifikat erzeugen, was allerdings fehlschlug:

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Das Widerrufszertifikat konnte nicht erzeugt werden.
Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten.

Wenn man nicht weiter weiß, fragt man einfach Google und erfährt, dass das Problem bei Umlauten auftreten kann. Allerdings benutze ich weder im Verzeichnis- noch im Dateinamen Umlaute. Und an dieser Stelle wusste Google dann auch nicht weiter, also ist man wohl gezwungen, sein eigenes Gehirn zu verwenden.

Nach einigen dieser Fehlversuche habe ich dann das Logging in den Enigmail Einstellungen aktiviert und die Fehler-Konsole geöffnet, welche am Ende folgendes präsentierte:

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enigmail> /usr/bin/gpg --charset utf8  --use-agent  --no-tty
--status-fd 1 --logger-fd 1 --command-fd 0 -a -o '/home/finn/Finn
Christiansen kontakt@finnchristiansen.de (0x6F15CD57) rev.asc'

--gen-revoke 0x2258D3686F15CD57

Unknown command prompt: [GNUPG:] GET_HIDDEN passphrase.enter

Die letzte Zeile war natürlich interessant, denn obwohl die Passwortabfrage in den Einstellungen aktiviert war, kam dieses Fenster nicht. Scheinbar war dies der Fehler, warum das Erstellen des Widerrufzertifikats fehlschlug.

Ich bin mir absolut sicher, dass ich nach dem Lesen der Fehlermeldung keine weiteren Einstellungen geändert habe, denn anschließend habe ich einen erneuten Versuch gemacht und plötzlich erschien die Passphrase Eingabeaufforderung und das Zertifikat wurde erfolgreich erstellt.

Mehr kann ich da leider auch nicht zu sagen, irgendwie mysteriös, aber wenigstens hat es funktioniert…

Lightning Add-On für Thunderbird unter Ubuntu

Eigentlich schreibe ich hier nichts Neues, denn Mozilla Thunderbird sollte inzwischen als leistungsstarker E-Mail Client bekannt sein.

Ich benutze Thunderbird schon lange für meine E-Mails, aber mir fehlte noch ein Terminplaner oder ein Kalender. Die Lösung heißt Lightning

Lightning ist ein Add-On für Thunderbird und lässt sich einfach über die Add-On Verwaltung in Thunderbird installieren.

Bis hierhin ist das ja ganz schön, aber für mich als Ubuntu Hardy Heron 64 Bit User aber nicht. Die Version, die auf der Thunderbird Add-Ons Seite angeboten wird (lightning-0.8-tb-linux.xpi), läuft unter Ubuntu 64 Bit nicht.

Nach einem Plausch mit meinem Freund Google stieß ich auf folgenden Link:
http://releases.mozilla.org/pub/mozilla.org/calendar/lightning/…/linux-x86_64/

Diese 64 Bit Version der Erweiterung (lightning-0.8.linux-x86_64.xpi) läuft bei mir problemlos.

Bis dann,
Finn