Vor knapp zwei Wochen hat Christoph von “Linux und Ich” ein Stöckchen durch die Gegend geworfen, das auch bei mir gelandet ist. In einem Artikel möchte jeder kurz ein Programm aus der Linux Welt vorstellen, welches man oft oder gerne benutzt und welche Funktion einem besonders gefällt.
Als Linux-Ein- und Umsteiger steht man wie ein Ochs vorm Berg. Nicht nur das Betriebssystem ist anders, sondern es “fehlen” auch bekannte und bewährte Programme. Nicht dass es die unter Linux nicht geben würde, die Vielfalt an guten Programmen ist riesig, doch welches soll man benutzen? Ich möchte daher ein Blog-Stöckchen starten, wo andere Linux-Blogger begründen, warum sie Foobar gerne benutzen. Beschreibt das Programm nicht lang und breit, sondern stellt eine besondere Funktion heraus, die Foobar von ähnlichen Programmen unterscheidet, die vielleicht ein bisschen unbekannt und versteckt ist und aufgrund der Foobar von eurem Desktop nicht wegzudenken ist.
Die Idee ist simpel, aber genial. Leider bin ich aus zeitlichen Gründen (privat, Arbeit, Prüfungen usw…) nicht eher dazu gekommen, aber jetzt stelle ich fest, dass diese Aufgabe schwieriger ist, als sie klingt. Bei mir sind es viele kleine Dinge, weshalb ich die Programme auf meinem Rechner so gerne mag. Aber lieber spät als nie und deshalb hier mein Senf dazu:
Darum mag ich Guake
Zu meiner Anfangszeit habe ich die Linux Shell gemieden, weil ich mich nicht damit auskannte und nichts kaputt machen wollte. Inzwischen nutze ich sie aber täglich für verschiedenste Dinge, von Kleinigkeiten bis hin zum installieren, reparieren und kompilieren. Besonders wichtig ist mir der schnelle und einfache Zugriff, um mal eben kurz etwas erledigen zu können.
Hier hat sich für mich Guake als besonders geeignet erwiesen. Einmal F12 drücken und Guake erscheint am oberen Bildschirmrand, F12 erneut drücken und Guake verschwindet. F11 schaltet in den Vollbildmodus, STRG+SHIFT+T öffnet einen neuen Tab, STRG+SHIFT+W schließt den aktiven Tab. Mit STRG+BildAuf/BildAb kann man den vorherigen/nächsten Tab auswählen. Die Höhe des Guake Fenster lässt sich außerdem beliebig einstellen.
Auch bei dem Einsatz virtueller Desktops, die ich seit Gnome3 wieder vermehrt nutze, ist Guake jederzeit mit F12 aufrufbar und auf jedem Desktop vorhanden.
mfg
Finn
