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Jabber vs. ICQ post #2351336…..
Ich vermute, dass über 90% der Besucher, die diesen Beitrag lesen, zumindest gelegentlich irgendeinen Instant Messenger benutzen, wahrscheinlich überwiegend ICQ oder MSN. Vielleicht haben auch einige schon einmal davon gehört, dass es Gründe geben soll, warum diese Messenger böse sind. Wer davon noch nichts gehört hat, sollte hier mal nachlesen.
Wenn ihr also jetzt auch die Schnauze voll habt von unfreier, unsicherer und lizenztechnisch bedenklicher Software habt, dann springt nicht gleich aus dem Fenster. Zum Glück gibt es als Alternative zu den proprietären Protokollen von ICQ/MSN/AIM usw. die quelloffene Software bzw. das Protokoll XMPP und Jabber.
Ich habe eben einen sehr interessantem Artikel über diese Thematik gelesen, der mich inspiriert hat, diesen Artikel zu schreiben und vielleicht ein paar Leuten Jabber näher zu bringen. Das Problem ist nur, dass meist keine Alternative zu ICQ gewünscht ist, weil ICQ weit verbreitet ist und man sowieso einfach nur kommunizieren möchte. Ich persönlich nutze den Multimessenger Pidgin für ICQ und Jabber, man kann ICQ also problemlos weiterhin benutzen.
Das wohl meist genannte Problem ist, dass Jabber nicht weit verbreitet ist. In den meisten Kreisen trifft dies auch zu, aber das lässt sich doch eigentlich leicht ändern, indem man es einfach mal ausprobiert und auch mal Freunden und Kollegen davon erzählt.
Ich habe früher bereits einen Artikel zur Einrichtung eines Jabber Accounts mit Pidgin geschrieben, die paar Minuten sind eine lohnende Investition in die Zukunft. Wenn ihr eine E-Mail Adresse bei web.de oder GMX habt, dann besitzt ihr sogar schon einen Jabber/XMPP Account. Der Name des Account entspricht der E-Mail-Namen, die Domain ist web.de/gmx.de/gmx.net und die unter “Erweitert” einzutragenden Server lauten xmpp-webde.gmx.net (für web.de) bzw. xmpp-gmx.gmx.net (für GMX).
Wer die Zeit hatte, diesen Beitrag durchzulesen, hat auch die Zeit, Jabber auszuprobieren und noch schnell 2-3 Freunden die Sache zu verklickern
Kartografieren für OpenStreetMap
Freie Software begrüße ich immer gern, ebenso sympathisiere ich mit OpenStreetMap. Diese lizenzfreie Weltkarte ist im Prinzip wie Google Maps, nur dass Sie von Bürgern wie uns z.B. mit Hilfe von GPS Geräten erstellt wurde. Die Karte und deren Daten stehen jedem kostenlos zur Verfügung und darf sie, anders wie bei Google Maps, für seine eigenen Zwecke verwenden.
Ich kenne OpenStreetMap zwar schon länger, aber ich beschäftige mich erst seit kurzem damit. Die Navigationssoftware AndNav2 für Android Handys benutzt nämlich die Karten von OpenStreetMap. Auf dieser Seite kann man die Karten von Google Maps und OpenStreetMap vergleichen, indem sie mit einstellbarer Transparenz übereinandergelegt werden.
Ich war wirklich erstaunt, dass mein Dorf Wanderup so detailiert bei OSM erfasst ist. Selbst Banken und etliche Läden sind erfasst, sogar die Altglascontainer in meiner Straße gehören zu den Points Of Interest.
Wie vermutet fehlen in meiner Nähe noch einige kleine Straßen und Feldwege zwischen den Dörfern, aber die wichtigsten Straßen sind vorhanden. Ein wenig verwundert war ich schon, als ich gesehen habe, dass einige Nachbardörfer kaum erfasst sind. Aber das werde ich dann wohl übernehmen, nachdem ich mit ein paar kleineren Straßen geübt habe.
Sehr hilfreich waren mir dabei diese drei Seiten aus dem Wiki von OSM:
Erfassen von OSM-Daten
JOSM Anleitung (Java-OpenStreetMap-Editor – Programm um die Straßen zu erstellen und bearbeiten)
Map Features (Eigenschaften der Objekte und Straßen, gute Übersicht der verschiedenen Straßen)
Meine ersten Straßen habe ich bereits hochgeladen, jetzt warte ich nur noch darauf, dass die Daten gerendert werden und auf OSM als Straßen erscheinen. Dann geht’s weiter zur nächsten Runde…
mfg
Finn
Open Source in Flensburg
Verfasst von Finn unter Ubuntu / Linux am 26. Mai 2009
Mit einem Cheeseburger in der einen und einem Milchshake in der anderen Hand fuhr ich neulichs durch Flensburg, als mir ein seltsames Werbeplakat ins Auge gefallen ist. Im Juni findet in Flensburg eine Linux und Open Source Veranstaltung statt. Ich glaube ich habe zum ersten Mal die Worte “Linux” und “Open Source” auf Flensburgs Straßen gelesen.
Auf www.cblos.de kann man alle Informationen zu der CrossBorder Linux OpenSource Veranstaltung finden. Sie findet man 12. und 13. Juni im Technologiezentrum in Flensburg statt. Der erste Tag ist dem kommerziellen Einsatz von Open Source Software gewidmet, für mich eher uninteressant, der zweite Tag ist ist der Linux Community gewidmet.
Wenn mir nichts dazwischen kommt, werde ich am 13. Juni die CBLOS besuchen, mir ein paar Vorträge anhören und mal schauen, ob ich auf der Computer Börse vielleicht ein bisschen Hardware abstauben kann. Zum Glück ist Flensburg für mich quasi um die Ecke.
mfg
Finn

