Eine Spule mit ein paar Anzapfungen würde Helfen, die Trennschärfe einstellen zu können. Leider habe ich keine Spule mit entsprechender Induktivität geschweige denn den Anzapfungen. Also musste ich mir die Spule selber wickeln. Hilfreich dabei sind der Beitrag von Jogis Röhrenbude und von Burkhard Kainka.
Sich selber eine Spule zu wickeln hat den Vorteil, dass man die Induktivität und die Anzapfungen selber bestimmen kann. Man braucht nur einige Meter Kupferlackdraht, eine Küchen- oder Toilettenpapierrolle und das übliche Werkzeug wie z.B. einen Lötkolben.
Leider habe ich (noch) keinen (passenden) Kupferlackdraht, aber da fiel mir ein alter Transformator aus einem PC-Netzteil in die Hände. Den Kupferlackdraht habe ich abgewickelt, geglättet und wieder aufgerollt. Das Ergebnis waren etwa 25 m Kupflackdraht mit 0,6 mm Durchmesser. Wenn ich mir Kupferlackdraht kaufen werde, dann noch ein wenig dünner.
Ein bisschen Wickeln, den Schaschlikspieß für die Anzapfungen nachschieben, wieder wickeln, Kabel für die Anzapfungen anlöten und fertig. Für ein “Recycling – Projekt” sieht meine erste Spule ganz ok aus und funktioniert auch sehr gut. Die Trennschärfe lässt sich jetzt wunderbar einstellen, so dass ich sogar neue Sender entdeckt habe.

Das Bild ist nicht das beste, aber egal. Schlimmer ist, dass ich nur Sender im Frequenzbereich von 650 kHz – 850 kHz finde.
Meine gefundenen Sender könnt ihr euch hier ansehen.


